Damals bis heute – eine Zeitreise

Die Basis für unseren kleinen Betrieb war der Bleisatz und der Beruf des Schriftsetzers.

Die Werte wie das exakte Arbeiten, die gestalterische Umsetzung der Wünsche unserer Kunden sowie das Einhalten vieler typografischen und mikkrotypografischen Feinheiten brachten den geschäftlichen Erfolg über viele Jahrzehnte bis heute.

Alle technischen Veränderungen – vom Bleisatz, Foto-Titelsatz, Filmsatz bis zur totalen Digitalisierung – änderten nichts an unseren hohen qualitativen Ansprüchen. Viele der in den Zeiten des Bleisatzes gerlernte Automatismen fliessen immer noch in unsere tägliche Arbeit ein. Bewusst oder teilweise unbewusst werden Räume und Faben in der Gestaltung richtig eingesetzt, Durchschuss (heute ZAB = Zeilenabstand genannt) optimal gewählt oder der Buchstabenausgleich (heute Kerning genannt) einer Headline optisch perfekt gesetzt.

Mit den heutigen Computern und den unglaublichen Programmen wurde das Berufsleben ehemaliger Schriftsetzer zu einem Traum. Aufbauend auf der langen Berufserfahrung kann nun wirklich aus dem vollen geschöpft werden. Alles ist möglich! Die Arbeiten können sehr zeitnah erstellt werden und der digitalen Kommunikation sind keine Grenzen gesetzt.

Um 1400

Geboren wurde Gutenberg – der Erfinder des Buchdrucks – um das Jahr 1400 – wahrscheinlich zwischen 1394 und 1404 – und mit ziemlicher Sicherheit in Mainz. 

Zwischen 1452 und 1454 entstand die fast 1300 Seiten starke, zweibändige Gutenberg-Bibel. 

Um 1450

Druck und Satz zu Zeiten Gutenbergs.

1964

Gründung der «Handsetzerei Willy Gygax» in Basel

Der Handsatz ist das älteste Verfahren zur Herstellung von Druckformen mit beweglichen und einzelnen Lettern im Bleisatz für das Druckverfahren Buchdruck (Hochdruckverfahren).

Die Bleilettern befinden sich in einem Setzkasten in Fächer sortiert. Der Schriftsetzer nimmt daraus die einzelnen Lettern und den Leerraum («Spatien») und legt sie in einem Winkelhaken ab, sodass eine Schriftzeile entsteht. Der Winkelhaken wird zuvor auf die benötigte Zeilenbreite eingestellt. Mehrere Zeilen werden aus dem Winkelhaken ausgehoben und auf einem Setzschiff zu Satzspalten (Kolumnen) zusammengefügt. Die druckfertigen gesetzten Teile werden zum Lagern bis zur Herstellung der Druckform ausgebunden, das heißt mit einem Stück Kolumnenschnur so zusammengebunden, dass es möglich ist, diesen Satz hochzuheben, ohne dass er auseinanderfällt. Dies erfordert eine gewisse Fingerfertigkeit. Damit die Form zusammenhält, erfordert es einen sauber geschlossenen Satz. Das bedeutet, dass die einzelnen Zeilen die gleiche Breite aufweisen, ausgeschlossen sind. Falls dies nicht beachtet wird, können sich einzelne Lettern oder Blindmaterial lösen und beim späteren Druck aus der Form fallen oder in die Druckmaschine geraten.
Im Handsatz lässt sich nicht nur Text allein setzen. Eine hohe Bedeutung hat beispielsweise der Formelsatz. Mit Messinglinien und Ornamenten lassen sich grafische Gestaltungen realisieren. Schräger oder runder Satz ist mit komplizierten Verspannungen innerhalb des Satzes mit Blindmaterial möglich.

Zu den ersten Kunden zählten Grafiker, die Basler Chemiefirmen sowie Grafiker und die immer mehr aufkommenden Werbeagenturen.

Satzregal.
Für jede Schriftgrösse mindestens ein Setzkasten.

Der Arbeitsplatz in einer Handsetzerei.

Der Winkelhaken. Das wichtigste Werkzeug jedes Schriftsetzerss

Auf die Setzlinie im Winkelhaken wurden die Buchstaben gesetzt. Für jede Satzbreite gab es eine eigene Setzlinie.

Setzlinien in der Breite von 4 bis 50 Cicero (ca. 18 mm bis ca. 22,5 cm).

12 Punkt = 1 Cicero (4,51167 mm).

1 Punkt = 0,35 mm (je nach Land auch 0,38 mm).

Der Setzkasten.

Die Einteilung eines Setzkastens. Hier am Beispiel einer Antiqua-Schrift.

Der technische Aufbau mit den Fachbegriffen eines Bleibuchstabens.

Die Schriftgrössen wurden nicht nur in der Einheit Punkt angegeben sondern hatten auch eigene Namen.

Mit der Ausbindeschnur wurde der Satz «ausgebunden». Die Schnur wurde um den fertigen Satz (wie auf dem Bild rechts) gewickelt.

Ausgebundener Satz.

Peter Gygax als Schriftsetzer-Lehrling im 4. Lehrjahr in der National Zeitung Basel 1968.

Handsatz, bestehend aus einzelnen Bleibuchstaben.

Abziehpresse.
Unser Betrieb hatte eine grosse, elektrisch fahrende und eine kleinere mit Handkurbel betriebene Abziehpresse. Das kleinere Modell wurde vor allem für Farbwechsel verwendet.

Steckschrift.
Grosse Schriftgrade wurden in speziellen Steckschriftregalen gelagert und mit einer Gummipinzette herausgezogen.

Schriftenverzeichnis der Bleisatzschriften. Seit Mitte der 60er-Jahre wurde das Schriftensortiment bis in die 70er-Jahre stetig ausgebaut.

Wenn man für einen Schriftcharakter ein ganzes Satzregal rechnet braucht es viel Raum und es kommen einige Tonnen Blei zusammen.

Der Typometer.
Massstab in typografischen Einheiten wie Punkt und Cicero.

Satzschiff.
Darauf wurde der Satz bis zur Fertigstellung «gelagert» und dann auch auf dem Satzschiff transportiert.

Die wichtigsten Werkzeuge des Schriftsetzers: Winkelhaken, Pinzette, Typometer, Setzlinie, Stichel, Ausbindeschnur und Satzschiff.

1970

Die ersten Schritte in den Fotosatz

Der Begriff Fotosatz oder Lichtsatz wurde für ein Verfahren zur Satzherstellung verwendet, bei welchem durch Belichtung der Schriftzeichen mittels eines optischen (und später optoelektronischen) Verfahrens mit sichtbarem Licht das zu setzende Zeichen auf einen Trägerfilm übertragen wurde. Die dazu verwendeten Anlagen werden als Lichtsatzmaschinen oder Fotosatzmaschinen bezeichnet.

Das Licht fiel dabei durch eine Schablone mit einem negativen Schriftzeichen durch ein optisches System auf einen Film oder auf Fotopapier. Das Fotosatzverfahren wird auch «kalter» oder «schwereloser» Satz genannt, da keine Schriftzeilen gegossen wurden wie z.B. bei der Linotype und weniger mechanische Einschränkungen bestehen als im Bleisatz. Man konnte z.B. Zeichen ineinander setzen oder Schrift verzerren. Das Belichten durch eine Schablone geschah fotomechanisch. Fotoelektronische Varianten hiessen Lichtsatz und Lasersatz, bei welchen keine Schablone das Zeichen erzeugt, sondern eine Kathodenstrahlröhre (beim CRT-Satz, von Cathode Ray Tube) oder ein Laserstrahl (beim Lasersatz mit Laserbelichter) das Schriftzeichen auf das Fotomaterial übertrug.

Im Fotosatz wurden Reproduktionsvorlagen erzeugt, die z.B. nach der Montage für den Druck im Offsetdruck- bzw. Tiefdruck verwendet werden konnten oder auch für Grafiker und Werbeagenturen erstellt wurden..

1970

Diatype

Das Diatype ist ein analoges Tisch-Fotosatz-Gerät des Unternehmens H. Berthold AG, welches seit den frühen 1960er-Jahren zum Einsatz kam. Gesetzt wurden damit vornehmlich Anzeigen, Prospekte, Formulare und Tabellen. Das Funktionsprinzip besteht in der fotografischen Belichtung einzelner Buchstaben auf einen Trägerfilm. Den Schriftträger bildete dabei eine Schriftscheibe, die es möglich machte, Schriftgrössen zwischen 4 und 36 Punkt zu belichten.

Der zu belichtende Text muss im Voraus vermessen werden, da es während des Setzens keinerlei Sichtkontrolle gibt. Es ist jedoch möglich, das Gerät auf Blindsatz umzustellen, um die Länge der gesetzten Wörter ohne eine Belichtung ermitteln zu können. Für den Satz von Spalten, Tabellen und Formeln können die Tabulatoren genutzt werden.
Durch eine Einstellschraube können Buchstabenpaare auch unterschnitten oder gesperrt werden.

Das Diatype Fotosatz-Gerät wie es bei uns ab 1970 eingestzt wurde.

Werbeprospekt der
H. Berthold AG für das Diatype von 1965.

In diesem detaillierten Werbeprospekt werden alle Vorzüge des Diatype Fotosetzgerätes einzeln erklärt. Inklusive Satzleistung (in Minuten!) für einzelne Arbeiten. Es wird gezeigt, dass (fast) jede komplizierte Satzarbeit möglich ist. Was allerdings in der Praxis nur auf sehr gute Schriftsetzer mit sehr viel Routine zutraf.

Diatype Schriftscheiben.

Die Diatype-Schriftscheibe enthält bis zu 190 Zeichen in einer Schriftgröße von 12 Punkt. Weitere Felder dienen zum Setzen von Wortzwischenräumen verschiedener Größen.

Die Bleischriften wurden von der H. Berthold AG für den Fotosatz ganz neu überarbeitet. Verantwortlich dafür war Günter Gerhard Lange.

Abgebildet sind hier Angaben für Korrekturen von Günter Gerhard Lange.

Um die Schriftscheibe zu wechseln wird das Rückteil, das die Projektionslampe enthält, nach hinten geklappt. Der Austausch dauert ca. 15 bis 30 Sekunden.

Ein älteres Modell von ca. 1965.

Film einlegen.
Für das Diatype wird hartarbeitendes grafisches orthochromatisches Material (Fotopapapier oder Fotofilm) verwendet. Das Material kann eine Größe von bis zu 22×29,7 cm haben und muss in einer Dunkelkammer in die Kasette der Diatype eingelegt werden. Dort wird dann der Film auch entwickelt, fixiert und gewässert.

Mit Fotosatz-Geräten wie dem Diatype etabliert sich das Prinzip skalierbarer Schriften. Während man im Bleisatz noch jede Schriftgrösse einzeln fertigen muss, so ermöglicht die Diatype Schriftgrössen zwischen 4 und 36 Punkt von einem einzigen Schriftträger aus.

Zum Wählen des zu belichtenden Zeichens benutzt der Setzer den Reihenwähler (21) mit der linken Hand und den Wählhebel (12) mit der rechten Hand. Die Schriftscheibe dreht sich dadurch automatisch an die korrekte Position und durch Drücken des Auslöseknopfes wird das Zeichen auf den Trägerfilm belichtet. Anschliessend fährt die Kasette automatisch um die Buchstabenbreite in der jeweiligen Schriftgrösse weiter und das nächste Zeichen kann belichtet werden.

Funktionen
1 Schriftgrößssen-Einstellung.
2 Schriftgrössen-Skala.
3 Kassettenhausdeckel.
4 Formatskala.
5 Skala für Zeilenabstand.
6 Einstellknopf für Zeilenabstand.
7 Signallampe für Blindsatz.
8 Blindsatz-Schalter (rot).
9 Signallampe für Start (grün).
10 Hauptschalter.
11 Transportschalter.
12 Wählhebel.
13 Auslöserknopf.
14 Schriftzeichen-Zeiger.
15 Dauertransport-Schalter.

16 Kurbelknopf für Zeilenschaltung und Feineinstellung.
17 Skala für Zeilenfeineinstellung.
18 Anschlagstück für Tabulator.
19 Kupplungsknopf für Zeilentransport.
20 Schriftzeichenskala mit Kennzeichnung.
21 Reihenwähler.
22 Millimeterskala und Skalentrommel für Sperrsatz.
23 Signallampe (gelb) für Sperrsatz.
24 Drucktaste für Tabulator.
25 Tabulatoranschläge.
26 Feststellschraube für Tabulatoranschlag.
27 Merkreiter.
28 Zeilenlängenskala.
29 Ablesefenster für Zeilenlängen.
30 Belichtungszeitskala.
31 Belichtungszeiteinstellung.

Unendlich viele Einstellmöglichkeiten.

Buchstabenzähler (hier für die Helvetica) halfen bei der Arbeitsvorbereitung.

1 Schriftgrössen-Einstellung.

22 Millimeterskala und Skalentrommel für Sperrsatz.

17 Skala für Zeilenfeineinstellung.

12 Wählhebel.
13 Auslöserknopf.
14 Schriftzeichen-Zeiger.

Ein technisches Wunderwek!

1972

Staromat

Der Staromat ist ein Titelsetzgerät für den Fotosatz. Das Gerät besteht aus einer Auflagefläche für das Fotomaterial und einem Optikkopf, der sich zur Einstellung der Schriftgröße vertikal an einer Stange verschieben lässt. Als Zeichenträger dient eine längliche Typenplatte, auf der sich negative Schriftzeichen befinden. Mit einem Wahlrad wird die Platte vor der Lichtquelle und dem Objektiv bewegt und damit das richtige Zeichen eingestellt. Als Aufzeichnungsmaterial wird voraktiviertes, nasses Fotopapier eingesetzt. Das orthochromatische Papier reagiert nicht auf rotes Licht, deshalb kann das Zeichen damit vor dem Belichten als Projektion sichtbar gemacht werden. Nach dem Belichten erscheint das Zeichen sofort schwarz sichtbar. Die Steuerung der Blende und der Schärfe erfolgt automatisch. Mit Hilfe der Projektion werden die Buchstabenabstände manuell eingestellt.

Das Gerät kann mit Zusatzeinrichtungen versehen werden, die z.B. Rundsatz, Verzerren der Schrift oder Überlagerungen mit einem Raster ermöglichen. Es können Schriftgrößen von 7 bis 140 mm auf einem Format von 148 × 420 mm belichtet werden.

Das Staromat Titelsatz-Gerät wie es bei uns ab 1972 eingestzt wurde.

Staromat Typenplatte.

Die eingespannte Typenplatte.

Präsentation des Staromat an einer Fachmesse.

Plötzlich waren hunderte von Schriften zu einem erschwinglichen Preis für den Titelsatz vorhanden.

Unser erstes Schriftmuster mit zum Teil typischen Titelsatz-Schriften.

Man beachte die übertrieben enge Laufweite der Schriften. Damit sollte gezeigt werden, dass der Abstand von Buchstabe zu Buchstabe nun absolut variabel ist.

In den 70er-Jahren war es üblich, dass Headlines sehr eng gesetzt wurden.

Leuchtpult zur Weitervearbeitung.

In Fotosatztechnik hergestellter Satz liegt auf Filmmaterial oder Fotopapier vor. Für die Herstellung einer druckfähigen Vorlage wird er weiter verarbeitet.

Einzelnen Schritte:

Korrekturen: der auf Film oder Papier belichtete Text war nicht mehr veränderbar, bei Änderungen musste deshalb z.B. eine Zeile herausgeschnitten und eine neue eingeklebt werden,

Montage oder Ganzseitenmontage: einzelne Textteile wurden zur layoutgerechten Ganzseite zusammengestellt,

Das Einfügen von Bildern.

Neue Werkzeuge:
Millimeterfolie für exakte Montage der Filmteile, Filmleim und Skalpellmesser.

Kameras waren auch ein wichtiger Bestandteil der Weiterverarbeitung. Sei es zum Vergrössern einzelner Teile, umkopieren von Filmen oder die Erstellung von Rasterbildern ab Vorlagen.

Zwei von unseren Kameras.

1973

Diatronic

Die Diatronic ist eine Maschine für die Herstellung von Schriftsatz und arbeitet im Fotosatzverfahren. Sie wurde 1967 von der Hermann Berthold AG entwickelt. Die Maschine arbeitet optomechanisch, das bedeutet, die Schriftzeichen werden durch eine Negativschablone auf das Fotomaterial belichtet. Als Kompaktgerät vereint die Maschine Tastatur, Recheneinheit und Belichter in einem Gehäuse.

Die Diatronic ist eine Maschine mit Direkteingabe, sie kann nicht automatisch gesteuert werden (z.B. durch einen Lochstreifen). Text wird über eine elektronische Tastatur und zusätzliche Tasten für Steuerbefehle erfasst.

Die Maschine hat keinen Bildschirm, sondern ein Display, auf dem nur das zuletzt getippte Zeichen zu erkennen ist. Weitere Satzparameter, wie z.B. Schriftgrösse, Zeilenabstand oder Seitenposition werden angezeigt.

Während des Setzens einer Zeile sind Korrekturen des Textes möglich, bevor die Maschine nach Druck einer Spezialtaste die Zeile automatisch ausschliesst, die Satzart (z.B. Blocksatz, Mittelachsensatz oder Flattersatz) einstellt und die Daten der Zeile zur Fotoeinheit schickt. Dies erfolgt im Hintergrundbetrieb, während der Benutzer die nächste Zeile eingeben kann. In der Fotoeinheit werden die Zeichen durch Schriftscheiben mit Negativzeichen erzeugt. Die Maschine kann acht Schriftscheiben mit jeweils einem kompletten Satz aus Buchstaben und Ziffern in ihrem Magazin verwalten und daraus mehrfach gemischten Satz herstellen. Die erzielbare Schriftgrösse liegt zwischen 6 und 20 Punkt. Belichtet werden bis zu 18000 Zeichen in der Stunde auf fotografisches Filmmaterial, das in einer Kassette in die Maschine eingelegt wird und ein Satzformat von 30 × 30 cm bietet.

Die Satzgeschwindigkeit der Maschine ist deutlich geringer als bei Modellen mit einer Lochstreifensteuerung. Auch arbeitet die Belichtungsanlage mit ihrer Halogenlampe langsamer als andere mit Elektronenblitz. Die Vorzüge der Maschine liegen in der Präzision und den Gestaltungsmöglichkeiten beim Satz.

Die mit der Diatronic eingeführte Schriftscheibe ist auch der Schriftträger für die weiteren Fotosetzgeräte von Berthold. Vor dem Stellwerk wird die Scheibe von einem Hubmagneten so positioniert, dass die Abbilder entweder der «Grossbuchstaben» oder der «Kleinbuchstaben» in das Stellwerk gelangen. Im Stellwerk befinden sich mehrere Prismensätze, die durch Hubmagneten verschoben werden, so dass nur das Bild des erwünschte Zeichens den Ausgang des Stellwerks erreicht. Von dort wird der Lichtstrahl über eine Optik geführt, mit der die Schriftgrösse eingestellt wird und dann auf einen drehbaren Spiegel, der ihn an der richtigen Stelle auf den Film projiziert. Während des Belichtens steht die Schriftscheibe, der Spiegel und der Film still und erzeugt damit Text von hoher Randschärfe und ist damit z.B. Trommelbelichtern mit rotierenden Zeichenträgern überlegen.

Die Diatronic war die erste Fotosetzmaschine, die horizontale und vertikale Linien in Stärken zwischen 0,1 und 3 mm setzen konnte. Mit ihren 300 programmierbaren Tabulatorstopps ist auch sehr umfangreicher Tabellensatz möglich. Das Belichten auf Blattfilm anstatt auf Rollfilm hat den Vorteil, dass jede Position auf der Seite wiederholt und in beliebiger Reihenfolge angesteuert werden kann. Damit können auch komplizierte Gestaltungen ohne zusätzliche spätere Montage direkt erstellt werden.

Die ursprüngliche Diatronic, wie sie 1967 vorgestellt wurde.

Der Eingabeteil der Diatronic.

Der Eingabeteil einer neueren Diatronic. Der Setzer konnte nun die letzten zehn getasteten Zeichen sehen. Ein solches Modell stand ab 1973 in unserem Betrieb.

Der Belichtungsteil der Diatronik mit eingeschobener Kassette (links) und das Magazin mit den acht Schriftscheiben.

Filmkassette mit eingelegtem Film (links) und geschlossene Kassette.

Persönliches Highlight: Drei Stunden an einer komplizierten Tabelle gesetzt und keine Kassette eingelegt!

Diatronic Schriftscheiben.

Unser erstes Schriftmuster mit Diatronic Schriften.

Über CHF 1000.– kostete eine Schriftscheibe. Das Schriftensortiment wurde laufend ausgebaut.

Inserat in der Fachpresse von 1976.

 

1977

Berthold ADS 3000

Die ADS 3000 verkörperte eine völlig neue Generation eines Akzidenzsystems. Erstmals konnten die Arbeiten auf Floppy-Discs gespeichert werden. Und somit problemlos korrigiert oder verändert werden. Die Daten wurden nach Fertigstellung auf eine Magnetband-Kassette überspielt. Die Kasette wurde dann in einen separaten Belichter gelegt und die Daten wurden belichtet. Die selben Schriftscheiben wie bei der Diatronic konnten verwendet werden. Die Filmkassette war ebenfalls ähnlich wie bei der Diatronic.

Die erste ADS 3000 stand ab 1977 in unserem Betrieb. In kurzer Zeit folgten noch zwei Systeme und ein weiterer Belichter.

Berthold ADS-System als Mustersetzerei an einer Ausstellung.

Von links nach rechts: «Berthold ADS 3000» mit Seitenbildschirm «Berthold SBS 3001», «Berthold ADS 3000» mit «Berthold Converter» und Nadeldrucker «Berthold ndr 1600» sowie der Belichter «Berthold apu 3608».

Auf dem Bildschirm konnte man sehen was gesetzt wurde und viele wichtige Parameter waren auch abrufbar. Ein wahrer Fortschritt!

Die Tastaur.
Unendlich viele Tasten!

Programm Floppy-Disc für die ADS 3000.

Die ADS 3000 mit Magnetbandlaufwerk und links daneben der Belichter.

Drei Jahre später kamen sogenannte Seitenbildschirme dazu.  Sie wurden direkt neben den Eingabebildschirm gestellt. Da sah man nun wirklich was gesetzt wurde. WYSIWYG war geboren!

Nun waren beinahe keine Fehler mehr möglich, denn man sah was gesetzt wurde.

Schriftmuster-Prospekt von 1979. Die Werbung für den Filmsatz wurde untensiviert.

1982 gaben wir unser erstes Schriftmusterbuch heraus. Es hatte einen Umfang von über 400 Seiten.

Zusätzlich war auch ein A2-Plakat erhältlich, welches ebenfalls von den Kunden sehr geschätzt wurde.

Eine Anzeige in der Fachpresse von 1982.

1985

Berthold «mft 4000» und Belichter «tpu 3607»

An der DRUPA 1982 in Düsseldorf waren keine «grünen» ADS-Systeme mehr zu sehen. Berthold stellte die neue «gelbe» Generation Filmsatzsysteme vor. Mehr Komfort, viele Programme und schnellere Belichter, welche jetzt auch direkt online angesteuert werden konnten. Die Daten wurden immer noch auf Floppy-Disca gespeichert und die gleichen Schriftscheiben wie bei der Diatronic und den ADS-Systemen konnten weiter verwendet werden.

«mft 4000» mit Seitenbildschirm und dem Belichter «tpu 3607».

In unserem Betrieb standen drei «mft 4000» mit Seitenbildschirmen und zwei Belichter «tpu 3607».

Mit der «mft 4000»-Serie wurde bei uns bis 1989 gearbeitet.

Auch beim «mft 4000» war der  Seitenbildschirm eine wichtige Komponente.

«mft 4000».

Die Floppy-Disc-Laufwerke.

Auf den Die Floppy-Disc wurden alle Daten gespeichert. Jeder Kunde hatte für seine verschiedensten Aufträge ein eigenes Datenblatt.

Die wertvollen Schriftscheiben wurden sorgfältig aufbewahrt…

…und gut sichtbar beschriftet.

Der Belichter «tpu 3607».

Schriftscheibe und Floppy-Disc.

Eine Filmkassette wird in den Belichter eingelegt.

Das Magazin mit den Schriftscheiben.

Mit dem «tpe 6001» konnte durch externe Endlostexterfassung eine rationelle Satzproduktion erreicht werden. Die Texte wurden – oft extern – endlos erfasst, auf eine Floppy-Disc gespeichert und dann vom Setzer auf einer «mft 4000» verarbeitet.

Mittlerweile wurden die Filme mit vollautomatischen Entwicklungsmaschinen entwickelt. Bei uns standen zwei Geräte der Firma Eskofot in der Dunkelkammer. Da befanden sich auch die Kamera sowie ein Kopierrahmen für Formate bis A1.

Eine Anzeige in der Fachpresse von 1986.

1988 brauchten wir sogar drei Bände um unser riesiges Schriftensortiment zu präsentieren. Alles gut sichtbar in einem dekorativen Plexiglas-Schuber.

1989

Berthold «Serie M», System für Text, Bild und Grafik

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Druckvorstufe. Beinahe alles wurde möglich. Text, Bild und Grafik als Ganzseitenausgabe auf Laserbelichter. Ein Schwarz/Weiss-Scanner ermöglichte nun auch Bilder zu scannen und Dank einem Fotoprogramm auch zu bearbeiten. Etwas später kam ein Farbscanner dazu und auch die entsprechenden Programme für die Berthold-Workstationen von Sun. Data-Towers speicherten alle Aufträge. Allerdings hatte alles seinen Preis. Die Aufrüstung einer Festplatte um 500 MB kostete damals ca. CHF 5000.–.

In unserem Betrieb standen ab 1989 fünf Sun Worksationen der «Serie M» und viele Peripherie-Geräte. Darunter drei Laserbelicher und auch die ersten Farbprinter.

Eindrückliches Schema des Ausbaus der «Serie M» 1990 inklusive elektronischer Arbeitsvorbereitung.

Text, Grafik und Bild mit der «Berthold Serie M» und  Workstationen von Sun.

Teilansicht unserer Setzerei. Im Hintergrund der Raum mit den drei Laser-Belichtern.

Der Raum mit den drei Laser-Belichtern.

Rechts vorne: Aufträge in Lauftaschen warten auf die Verarbeitung.

Rechts mitte: Je zwei  Filmaufnahme-Kassetten pro Belichter.

Rechts oben: Ein Poster mit unseren 1665 Laser-Fonts.

Neben den Laser-Belichtern standen verschiedene Laser-Printer – auch in Farbe – zur Verfügung.

Nach und nach kamen auch die ersten Mac zum Einsatz. Eingebunden in das ganze digitale Netzwerk.

Mac G3 und Mac G5.

Schriftmuster-Prospekt von 1991.

Ein Editorial über den Umgang mit Schrift durfte nicht fehlen.

Die Schriften waren mit einer Nummer versehen und einem Seitenverweis in den Schriftmuster-Büchern.

Sämtliche Möglichkeiten der neuen Technologie auf einer A4-Seite. Alles elektronisch erstellt und als ganze Seite belichtet.

Eingescannte Schwarz/Weiss-Bilder werden mit dem Bildprogramm bearbeitet.

Grautöne in allen Stärken und Logos als «Schriftzeichen».

Im Grafikprogramm war beinahe alle möglich. Ein spezielles Rahmenprogramm eröffnete viele Spielereien.

Alle diese in diesem Schriftmuster-Prospekt gezeigten Technologien waren bis vor ein paar Jahren noch unmöglich. Oder nur in aufwendiger Hand-, Repro und Montagearbeit zu bewältigen.

1994
Alles in Farbe

Unser erster Farb-Trommelscanner «ScanMate 3000» mit «künstlicher Intelligenz».

Um Vierfarbensätze zu belichten brauchte es einen neuen Laserbelichter: den «AccuSet 800» von AGFA.

Alle diese früheren einzelnen Arbeitsschritte fielen nun weg und wurden von einer einzelnen Fachkraft an einem Arbeitsplatz erledigt.

Eine Anzeige in der Fachpresse von 1995.

Eigen-werbung

Magazin «Durchschuss» Juni 1990.

Magazin «Durchschuss» Januar 1991

Werbe-träger

Drucksachen als Werbeträger.

In Mappen in den Grössen von B5 bis B2 gelangten unsere Produkte zu den Kunden.

Auf der Rückseite der Mappen waren – je nach Grösse der Mappe – unterschiedliche Zitate von Jan Tschichold gedruckt.

Auch die Briefumschläge in allen Formaten waren ähnlich gestaltet.

Plastiktaschen in verschiedenen Grössen.

1989–1992
Anlässe

Basel mit seinen national und international bekannten Grafikern, grossen internationalen Werbeagenturen, die Grafische Gewerbe- und Fachhochschule sowie das Museum für Gestaltung wäre eigentlich geradezu ideal um Anlässe zu Schrift und Gestaltung durchzuführen. Für interessante Vorträge mussten wir aber immer nach Zürich, Bern oder nach Deutschland reisen.

So entstand die Idee – auch als sehr kleine Firma – auch in Basel in dieser Hinsicht etwas zu bewegen. Die Referenten sagten sofort zu und als erstes trat im Juni 1989 der in Typokreisen weltbekannte Günter Gerhard Lange aus München auf. Man nannte ihn auch das Maschinengewehr Gutenbergs, weil seine Diavorträge so mitreissend waren. Als künstlerischer Leiter der H. Berthold AG war er für sämtliche Schriften der Firma für den Filmsatz zuständig.

Hans Rudolf Lutz – Fachlehrer aus Luzern und Autor mehrerer Fachbücher – hielt im Juni 1990 einen begeisternden Diavortrag unter dem Titel «Typo? Typo!».

Adrian Frutiger aus Bern – weltberühmter Schriftdesigner unter anderem der Univers und der Frutiger – erzählte im Juni 1991 in seinem Diavortrag aus seinem kreativen Schriftschaffen.

Bei jedem Vortrag erschienen bis zu 350 Typo-Interessierte im alten Festsaal der Schweizer Mustermesse und der Werbeeffekt und der Bekanntheitsgrad für unsere kleine Firma waren enorm.

1992 brachten wir die Exponate der Ausstellung «wortbildwort» aus der Sammlung des Type Directors Club of New York nach Basel. Das Komitee des deutschen TDC hatte diese Ausstellung mit dem Deutschen Plakatmuseum Essen konzipiert. Sie wurde in vielen deutschen Städten gezeigt und wir durften sie nun in Basel präsentieren. In der Abteilung Gestaltung der Gewerbeschule hingen dann die gerahmten Exponate für zwei Monate. Natürlich gab es eine tolle Vernissage mit Vorträgen dazu.

Juni 1989:
Günter Gerhard Lange (1921–2008) in seinem Element. Der anderthalbstündige(!) Vortrag «Schrift und Typografie: Was ist, was bleibt, was kommt!» war ein Feuerwerk typografischen Inhalts.

Der alte Saal der Schweizer Mustermesse ist schon halb gefüllt. Unten rechts Günter Gerhard Lange und Peter Gygax in angeregter Diskussion.

Günter Gerhard Lange ohne Manuskript während seines anterthalbstündigen Vortrags und die Gäste beim anschliessenden, verdienten Apéro.

Juni 1990:
Hans Rudolf Lutz (1939–1998) mit einem seiner Typobücher und anlässlich seines Vortrags «Typo? Typo!» in Basel.

Wieder im alten Saal der Schweizer Mustermesse. In der Mitte vorne Willy Gygax neben Schwiegertochter Ingrid Gygax. Rechts unten stehend Peter Gygax.

Rege Diskussion beim anschliessenden Apéro.

Fachleute unter sich. Ganz rechts Peter Gygax in angeregter Diskussion.

Juni 1991:
Adrian Frutiger (1928–2015). Von seinem Vortrag sind leideer keine Bilder mehr vorhanden.

Die Univers ist eine serifenlose Linear-Antiqua-Schrift, die in den Jahren 1950/1951 bis 1956 von Adrian Frutiger entworfen und 1957 von der Schriftgiesserei Deberny & Peignot veröffentlicht wurde. Sie ist für ihre sachliche und kühle Eleganz bekannt. Sie war auch die erste Schrift die von schmal mager bis breit extrafett ganz neue gestalterische Möglichkeiten in der Typografie erlaubte.

Die Frutiger entstand 1975 und wurde von der Schriftgießerei D. Stempel veröffentlicht.
Wegen ihrer guten Lesbarkeit auch auf grosse Distanz wurde sie am Flughafen Charles-de-Gaulle in Paris erstmals eingesetzt. Es folgten unter anderen die Beschriftung der schweizer Postämter und die Signalisation auf den schweizer Autobahnen.

Adrian Frutiger in seinem Atelierin Bremgarten bei Bern.

Die Avenir entstand 1988. Eine an die «neue Sachlichkeit angelehnte Schrift der dreissiger Jahre wie etwa die Futura.

1992: Ausstellung «wortbildwort» in der Abteilung Gestaltung der Gewerbeschule Basel.

Abbildung: Der Katalog zur Ausstellung im Umfang von 124 Seiten.

Von der Ausstellung sind leider keine Bilder mehr vorhanden.

Standorte

1964–1984: Voltastrasse

An der Voltastrasse 88 war das erste Domizil der 1964 gegründeten Firma. Das St. Johann-Quartier war ein typisches Arbeiterquartier. Aber die unmittelbare Nähe zu einem Teil der Basler Chemiefirmen (Sandoz und CIBA; heute Novartis) war wichtig. Ein Spaziergang von ein paar Minuten und man war in den Werbeabteilungen dieser wichtigen Kunden.

Vom Standort an der Voltstrasse bestehen leider keine Abbildungen mehr. Das hier gezeigte Bild stammt aus dem Staatsarchiv Basel und ist 1938 aufgenommen.

Das Gebäude sah 1964 aber immer noch ähnlich aus. Der ganze untere Teil wurde gemietet. Bei Erweiterungen – unter anderem durch den Fotosatz – konnten jeweils weitere Räume übernommen werden.

Und mehrere Parkplätze für Kunden und Mitarbeiter waren vorhanden. Und auch Tramhaltestellen waren in unmittelbarer Nähe.

1984–2001: St. Alban-Vorstatd 17

Dieser Umzug war das Ende der Bleisatzära. Am 13. April 1984 endete somit ein Kapitel unserer noch jungen Firmengeschichte. Die neue Adresse war im Hof einer alten Patriziervilla mitten in der Stadt. Dort wo früher die Angestellten der Herrschaften wohnten, später die bekannten Architekten Suter + Suter Pläne zeichneten konnten wir nun in einer wunderbaren Umgebung arbeiten. Die Fenster waren zu einem schönen Garten hin und – da das Gebäude direkt am Rhein lag – hatte man von einem grossen Büro direkten Blick auf den Rhein.

Der Eingang zu unserem Betrieb. Im Hintergrund Teil des Vorderhauses.

Das Vorderhaus mit dem Durchgang zur St. Alban-Vorstatdt.

Unser Betrieb Richtung Rhein.

2001–2006: Gotthelfstrasse 99a

Die schöne Liegenschaft in der St. Alban-Vorstatd wurde verkauft und der neue Besitzer meldete Eigenbedarf an. Da wo wir viele Jahre lang gearbeitet hatten kam nun das private Schmimmbad der neuen Bewohner hin.

Eine befreundete Werbeagentur im Gotthelfquartier wollte sich vergrössern und suchte darum einen Nachmieter. Diese Ligenschaft passte genau auf unserer Infrastruktur, die Grösse stimmte und sie lag auch wieder in einem separaten, schönen Gebäude in einem Hinterhof.

Das Firmenschild an der Gotthelfstrasse. Aufgenommen von einer Kundin wegen des vielen Schnees.

Weiter Bilder von diesem Standort sind leider nicht vorhanden.

Teilansicht des Gebäudes. Aufgenommen von einem späteren Mieter.

Ab 2006: Holle 35 in Bärschwil

Die neuen digitalen Übermittlungstechniken machten es möglich auch an abgelegeneren Orten zu arbeiten. So entschlossen wir uns 2006 die Firma in einem Teil unseres Eigenheims unterzubringen. In Bärschwil – ca. 30 km von Basel entfernt – bauten wir den früheren Scheunenteil unseres alten Bauernhauses zu Büros um. Auf zwei Stockwerken mit einer modernen Stahlwendeltreppe verbunden. Im unteren Teil die Geräte und somit die «Produktion», oben Büros und die «Denkfabrik».

Bärschwil, eine verborgene Schatzkammer im Schwarzbubenland.

Ländlich ist das Dorf eingebettet in die solothurnischen Juraketten und zweigeteilt in die Sonnenstube Wiler und das alte Dorf am Fusse des Fringeliberges – zugleich Sprach- und Kantonsgrenze zum welschen Jura.

Flächenmässig gehört Bärschwil mit seinen 1118 Hektaren zu den grösseren Gemeinden des Kantons.

790 Einwohnerinnen und Einwohner zählt das Dorf per Ende 2018.

Die Kirche Sankt Lukas wurde 1548 im Stil der Spätgotik errichtet und 1727 sowie 1928 umgestaltet (der spätgotische Turm ist noch erhalten).

Im Ortskern sind einige charakteristische Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten.

In diesem alten Bauernhaus wird mit modernster Technik gearbeitet.

Im weissen Teil links (die ehemalige Heuscheune) sind im Mittel- und Obergeschoss die Produktions- und Büroräume.

Eine Glastür führt in die vom Wohnbereich abgetrennten Räume.

Moderne Arbeitsplätze in alter Umgebung.

Auch Fachbücher und grafische Literatur müssen untergebracht werden.

Andenken an vergangene Berufszeiten und ein Originaldruck von Adrian Frutiger.

Unter anderem schmückt die erste Anzeige von und für A. Lange & Söhne von 1994 eine Wand.

Das lebenslange Lernen war in unserer Branche schon immer eine Selbstverständlichkeit.

Kurse, Vorträge oder Online-Lernen sowie die Mitgliedschaft in vielen beruflichen Online-Foren führen immer wieder zu neuen Innovationen und Ideen.

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.

KONFUZIUS